Schadstoffe

TRGS 521: Künstliche Mineralfasern sicher sanieren

Innenraum im Bau während der Sanierung

Künstliche Mineralfasern (KMF) – umgangssprachlich Mineral- oder Glaswolle – wurden jahrzehntelang als Dämmstoff eingesetzt. Ältere Produkte können jedoch lungengängige Fasern freisetzen, die als gesundheitsschädlich gelten. Den sicheren Umgang regelt die TRGS 521. Hier erfahren Sie, worauf es bei der KMF-Sanierung in Stuttgart ankommt.

Alte und neue Mineralwolle

Entscheidend ist das Herstellungsjahr: Mineralwolle, die vor dem Jahr 2000 produziert wurde, gilt als potenziell krebserregend („alte KMF"). Neuere Produkte tragen den RAL-Gütezeichen-Standard und sind unbedenklicher. Da man das Material optisch kaum unterscheiden kann, ist im Zweifel von alter KMF auszugehen – und entsprechend vorsichtig zu arbeiten.

Was regelt die TRGS 521?

Die TRGS 521 legt fest, wie bei Abbruch- und Sanierungsarbeiten mit alten künstlichen Mineralfasern umzugehen ist. Sie definiert Schutzmaßnahmen je nach Faserbelastung, die nötige persönliche Schutzausrüstung, staubarme Arbeitsverfahren und die fachgerechte Entsorgung. Ziel ist es, die Faserfreisetzung zu minimieren und die Beschäftigten sowie Bewohner zu schützen.

So läuft eine KMF-Sanierung ab

  • Bewertung: Einschätzung von Material, Alter und Faserbelastung.
  • Schutzmaßnahmen: Abschottung, Staubminimierung und persönliche Schutzausrüstung gemäß TRGS 521.
  • Geordneter Ausbau: Das Material wird möglichst staubarm entfernt, verpackt und nicht zerkleinert.
  • Entsorgung: Staubdichte Verpackung und Entsorgung über zugelassene Wege mit Nachweis.

Warum Fachbetrieb statt Eigenleistung?

Wer alte Mineralwolle unsachgemäß entfernt, setzt unkontrolliert Fasern frei – mit Risiken für die Atemwege. Ein Fachbetrieb arbeitet nach TRGS 521, schützt Mensch und Gebäude und sorgt für eine ordnungsgemäße Entsorgung. Mehr zu unserer Leistung finden Sie auf der Seite KMF-Sanierung TRGS 521.

Alte Mineralwolle im Gebäude?

Wir sanieren KMF nach TRGS 521 – sicher, staubarm und dokumentiert.

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