Vor jeder Sanierung, Modernisierung oder Umnutzung steht häufig die Entkernung. Dabei wird ein Gebäude bis auf den tragenden Rohbau befreit – die Grundlage für einen frischen, planbaren Neuanfang im Bestand. Wie läuft eine Entkernung in Stuttgart ab, was kostet sie und welche Vorteile bringt sie?
Was passiert bei einer Entkernung?
Entfernt werden alle nicht-tragenden Bestandteile: Bodenbeläge und Estrich, Trennwände, abgehängte Decken, Türen und Zargen, Sanitär- und Elektroinstallationen sowie Einbauten. Tragende Wände, Stützen und Decken bleiben erhalten. Am Ende steht ein „leeres", tragfähiges Gebäude, das sich frei neu planen lässt.
So läuft die Entkernung Schritt für Schritt ab
- Begehung & Aufnahme: Wir erfassen den Bestand und prüfen auf Schadstoffe wie Asbest oder KMF.
- Schadstoffsanierung (falls nötig): Schadstoffe werden vorab fachgerecht entfernt.
- Demontage: Innenausbau und Installationen werden geordnet zurückgebaut.
- Materialtrennung: Wertstoffe werden sortenrein getrennt – das senkt die Entsorgungskosten.
- Abtransport & Übergabe: Geordnete Entsorgung und besenreine Übergabe des Rohbaus.
Was kostet eine Entkernung?
Wie beim Abbruch hängen die Kosten von Größe, Bausubstanz, Schadstoffen und Zugänglichkeit ab. Entscheidend ist auch die Menge des Materials und dessen Entsorgung. Eine belastbare Kalkulation ist erst nach einer Besichtigung möglich – pauschale Preise sind unseriös.
Die Vorteile auf einen Blick
- Saubere Ausgangsbasis für Sanierung, Umbau oder Umnutzung
- Erhalt wertvoller Bausubstanz statt Komplettabriss
- Hohe Recyclingquote durch sortenreine Trennung
- Planungssicherheit für die nachfolgenden Gewerke
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